Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

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Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

Beitrag von Gast am So Feb 14, 2016 11:19 pm

Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и

Der Tag hatte so harmlos begonnen. Noch vor dem ersten Tageslicht war Lincoln durch den Wald gestreift, auf der Suche nach Vorräten und Heilkräutern. Dann plötzlich hatte der Himmel geglüht. Aus dem Nichts war es gekommen, das fremde Ding, das in Höllentempo die Erde aufgesucht hatte. Der Aufprall war abrupt gewesen und alles andere als dezent. Ohne zu zögern hatte Lincoln den Ort aufgesucht, an dem sich nun die Kapsel aus dem Himmel befand. Er war überrascht, geradezu erschrocken, über deren Grösse. Noch nie zuvor hatte der Grounder etwas Vergleichbares gesehen und wahrscheinlich würde er das auch nicht mehr.
 
Es hatte nicht lange gedauert, bis sich die Menschen aus dem Himmel gezeigt hatten. Ein dunkelhaariges Mädchen hatte den Anfang gemacht, Sekunden später folgten ihm mehrere duzende. Tanzend und jubelnd feierte das fremde Volk die geglückte Ankunft, welche Lincoln, sowie all seine Leute es tun würden, als aufkommende Bedrohung ansah. Sein erster Instinkt war es, nach Tondc zurückzukehren und von dem Gesehenen zu berichten. Sie alle mussten sich bewaffnen, die Neuankömmlinge stellen und sie vertreiben, schlimmstenfalls umbringen, wenn sie sich weigerten in den Himmel zurückzukehren. Zweifellos hätte der Grounder dies getan, wäre da nicht etwas gewesen, das ihn in seinem Bann hielt.



Vier Sonnenaufgänge waren vergangen, seit das Himmelsvolk auf der Erde gelandet war. Seit dieser Zeit hatte Lincoln die Fremden beobachtet, ihr Verhalten und ihr Equipment studiert. Eines hatte sich schnell gezeigt: die Neuankömmlinge waren alles andere als begabt darin, durch den Wald zu schleichen. Das war ein klarer Vorteil für ihn, so konnte er sie steht’s im Auge behalten. Auch erkannte er schnell, dass es ausschliesslich junge Menschen waren, die einem ebenso jungen, dunkelhaarigen Mann gehorchten. Doch für diesen interessierte sich Lincoln jedoch nicht gross. Nicht, solange Sie in der Nähe war.

Das dunkelhaarige Himmelsmädchen, welches als erstes die Kapsel verlassen hatte, beanspruchte derzeit seine Aufmerksamkeit. Ohne das Wissen ihrer Leute hatte sie sich in den Wald begeben. Lincoln deutete dies nicht als Mut, sondern als pure Naivität. Sie und ihre Leute waren nicht im Geringsten bewandert, was das Überleben ausserhalb der Kapsel anging. Es würde nicht lange dauern, bis die ersten in die Fallen des Wood-Clans tappen würden. So war es offensichtlich kein Mut, sondern pure Naivität, die diese Schönheit weg vom Camp trieb. Lincoln ihr jetzt nicht folgte, würde sie die Nacht womöglich nicht mehr miterleben.

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Re: Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

Beitrag von Octavia Blake am Mo Feb 15, 2016 2:33 pm

Mit einem lauten Prall knallte das Dropship auf die Erde auf, die Jugendlichen bemerkten, dass sie ganz offensichtlich angekommen waren. Octavia wagte sich als erste hinaus. Zögerlich setzte sie einen Fuß vor den anderen, sah um sich, das viele Grün der Wälder war ein komplett neues Lebensgefühl für sie. Nun nach so vielen Jahren im Verborgenen, fühlte sie sich das erste Mal so richtig frei. Ein Lächeln wich über ihre Lippen, während die anderen langsam hinter ihr vortraten. Der Wind in den Haaren und das erste Mal richtig durchatmen zu können, war schöner als sie es sich hätte je erträumen können. "Wir sind wieder da!" rief die Brünette erfreut in die Welt hinaus, bevor die anderen sich auch langsam zu freuen begannen.

Wut aber auch Trauer brach in ihr aus, ihr Bruder hatte diese Entscheidung alleine getroffen. Niemals hatte er etwas unrechtes getan, der einzige Fehler den Octavia je begannen hatte, war ihre Geburt selber. Doch sich die Bürde aufzubinden, ihr Bruder hätte wegen ihr Jaha erschossen, wollte sie sich nicht geben. Er hatte die Entscheidung für sich getroffen, und sie hatte ihn auch nicht darum gebeten. Im Inneren hatte sie ihn lieb, aber im Moment hatte sie einfach das Bedürfnis für sich zu sein um wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Obwohl sie sich eigentlich nicht in dieser Umgebung auskannte, führten ihre Beine sie dennoch immer weiter in den Wald hinaus. Natürlich war ihr klar, es könnte irgendwas passieren, doch diesen Gedanken ignorierte sie. Sie könnte schon auf sich aufpassen. Leise Klänge waren zu vernehmen, die sie den Vögeln zuschrieb, die sie auf der Ark nie sehen konnte. Doch dann raschelte etwas, erschrocken blickte sie zur Seite und dann zurück. Als dann mehrere Geräusche ihre Aufmerksamkeit erweckten, fing die Brünette an zu laufen. Immer wieder kamen ihr Äste in den Weg, die sie mit ihrer Hand wegstrich. Ihr Herz pochte wie wild und das atmen fiel ihr schwer. Plötzlich kam sie zu einem Abhang, überlegte kurz wie sie handeln könne, doch fiel auch schon hin und rollte den Rest ebenso herunter. Erschöpft blieb sie dort liegen, ihr Kopf sowie andere Teile ihres Körpers schmerzten. Das atmen fiel ihr wieder leichter, sie wurde so viel ruhiger. Als Octavia langsam wieder die Augen öffnete und sich mit ihren Unterarmen hoch drückte, sah sie erschrocken zu einer Gestalt die genauso dunkel gekleidet war, wie der Himmel der sich bereits dunkel gefärbt hatte. Doch dann, wurde es wieder ganz schwarz vor ihren Augen und sie ließ sich erneut zu Boden sinken.

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Re: Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

Beitrag von Gast am Di Feb 16, 2016 11:16 am

Mit nahezu lautlosen Schritten folgte der Grounder dem schönen Mädchen. Er sorgte dabei auf einen angemessenen Abstand, so dass sie ihn nicht beiläufig erblicken konnte. Doch er selbst hatte sie in direkter Sicht. Lincoln achtete jedoch nicht nur auf das Mädchen alleine, nein, gleichermassen behielt er die Umgebung im Blick. Gerade jetzt konnte er es nämlich gar nicht gebrauchen, wenn jemand seiner Leute auftauchte.

Vorsichtig schlich er ihr weiter nach, mehrere hundert Schritte, bis er plötzlich an einer Wurzel hängen blieb. Er konnte sich gerade noch festhalten, ehe er gestürzt wäre. Die Blätter hatten geraschelt wie von einem Tier oder einem Angreifer aufgewirbelt. Innerlich fluchte Lincoln über dieses Missgeschick. Vielleicht hatte er Glück und das dunkelhaarige Mädchen hatte nichts davon mitbekommen. Doch ein Blick an die Stelle, bei der sie sich eben noch befunden hatte, verriet ihm anderes. Sie hatte es gehört und lief davon. Das war schlecht, verdammt schlecht. Der Waldboden war ausgelegt mit Fallen von dem Wood-Clan und je eiliger sie lief, desto mehr Lärm machte sie. Dies würde Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so musste Lincoln schnell eingreifen.

Der Grounder wollte schon zum Sprint ansetzen, um die verlorenen Meter zwischen ihnen aufzuholen, als sich eine Wendung auftrat. Die dunkelhaarige Schönheit stürzte einen Hang hinab und lag regungslos dort. Sicherheitshalber wartete Lincoln einige Sekunden, überzeugte sich, dass er der einzige war, der das Mädchen gesehen hatte. Dann aber folgte er ihr den Hang hinab, wesentlich geschickter als zuvor und blieb vor ihr stehen.

Sie lag einfach nur da, über und über mit Matsch bedeckt, als sie plötzlich den Kopf hob. In diesem Moment sah Lincoln erstmals das Gesicht des Mädchens von nahem, ihre ganze Schönheit. Die Augen waren von Angst und Entsetzen gekennzeichnet, während ihr Mund erschrocken offenstand. Noch bevor Lincoln jedoch etwas tun konnte, verlor sie schon wieder das Bewusstsein. Der Grounder wusste, auch wenn er der einzige seines Clans war der so dachte, zurücklassen war keine Option. So hob er das Mädchen hoch, trug sie den Hang hinauf und nahm sie mit zu sich.

Lincolns  Unterschlupf war nicht weit vom Camp der Sky-People entfernt, weswegen sie schon in Kürze ankamen. Vorsichtig legte er seinen Fund auf den Boden, während er ihr Gesicht dabei keinen Augenblick aus den Augen liess. Noch immer hatte das dunkelhaarige Mädchen die Lider geschlossen, atmete jedoch angesträngt. Mit einem überprüfenden Blick scannte er ihren Körper auf Verletzungen, wobei sein Blick an ihrem Bein hängen blieb. Eine tiefe Wunde klaffte, welche er nur auf eine Art verschliessen konnte. Das würde unangenehm werden, aber wenn Lincoln Glück hatte, wachte sie nicht allzu bald auf.
Eilig bereitete er den Eisenstab vor, welcher er in glühendem Zustand dazu nutzte, genau solche Verletzungen zu behandeln. Nun näherte er sich dem noch immer schlafenden Mädchen.

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Re: Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

Beitrag von Octavia Blake am Mo Feb 22, 2016 8:01 pm

Ich rannte weiter, einfach immer weiter. Mein Weg schien schier endlos zu sein, es nahm einfach kein Ende. Der Wald und alles um mich, drohte mich zu ersticken, wenn ich nicht bald irgendwo Halt fände. "Bellamy!" schrie ich, doch es schallte nichts weiter als ein Echo zurück. Es raschelte und knisterte, die Angst überfiel mich. Wo musste ich hin? Ich hatte mich ganz eindeutig verirrt, und ich wusste auch nicht mehr, von wo ich gekommen war. Wenn ich zurück blickte, sah der Wald ganz anders aus, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich wusste bei bestem Willen nicht, wie das möglich sein konnte. Ich atmete schwer, schluckte und ging weiter, einfach immer weiter. Meine Beine wurden schwerer, meine Augen immer Träger und so fiel ich zu Boden. Es fühlte sich an, ob mein Leben aus meinem Körper wich. Ich konnte sie jetzt gut sehen, das blutbefleckte Mädchen mit braunen Haaren, klein und doch eher zierlich. Plötzlich befand ich mich woanders, auf der Ark. Das was ich sah, hatte Ähnlichkeit mit dem Ort, an den ich mich 16 Jahre aufgehalten hatte. Meine Mutter kam herein "Mom!" sagte ich lächelnd, doch sie griff mich nur am Oberarm "Du musst da runter, Bellamy, sag deiner Schwester was passiert wenn sie nicht da runter geht!"
Ich sah zwischen meiner Mutter und meinem Bruder hin und her, ich verstand es nicht ganz. "Nein, Mom wir sind jetzt auf der Erde, uns geht es gut, es ist alles bestens. Sie wissen von mir, ich muss nicht..." Dann rissen die Wachen die Tür auf, fragten wer ich war und nahmen mich und meine Mutter fest. "Nein, Stopp!" sagte ich laut, es war als würde sich das Ganze wiederholen.

Ich riss meine Augen auf, es war nur ein Traum gewesen, nicht real. Ich fasste mir an den Kopf, der unheimlich dröhnte, setzte mich auf und sah mir meine Umgebung an. Es schien eine Art Höhle zu sein, sehr dunkel und kalt. Dann fiel mein Blick jedoch auf mein Knie, ich hatte mich anscheinend sehr doll verletzt und es tat auch unheimlich weh. Eine dunkle Silouhette war vor mir zu sehen, die Person hielt eine glühende Waffe. Wimmernd versuchte ich meinen Körper zurück zu bewegen, doch es klappte nicht wie gewollt. "Bitte, bitte nicht, bitte..." flehte ich und zitterte überall, am ganzen Leib. Doch dann spürte ich diese heiße und glühende Waffe an mein Knie, vor lauter Schmerzen entfuhren mir Schreie.

@Lincoln

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Re: Ø ¢ т α υ ι α ❦ ℓ ι и ¢ ø ℓ и - Das erste Treffen

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